Wissenswertes

Auf dieser Seite finden Sie interessante Informationen zur Stadtgemeinde Mariazell.

Daten

Daten

Die ehemaligen Gemeinden des Mariazeller Landes, Mariazell, Gußwerk, Halltal und St. Sebastian wurden, bedingt durch die Gemeindestrukturreform in der Steiermark, per 1.1.2015 zur Stadtgemeinde Mariazell zusammengelegt.

Gesamtfläche: 414 km² Gesamtfläche, davon:

  • 73,3 km² Wald
  • 3,4 km² landw. genutzte Fläche
  • 7,6 km² Gewässer

Mariazell ist somit flächenmäßig die drittgrößte Gemeinde Österreichs.

Einwohner: 3.736 Hauptwohnsitz
1.126 Nebenwohnsitz
(Stand: 1.7.2019)

Haushalte: 887 (VZ 2001)

Stadtwappen:

Beschreibung des Stadtwappens:

Im schwarzen Schilde die stilisierte Darstellung des gotischen Torbogens der Basilika von Mariazell in Gold; davon ebenfalls in Gold die gekrönte Mariazeller Madonna mit dem gleichfalls gekrönten Jesukind auf ihrem rechten Arm. Die Madonna ist mit einem blauen Mantel und einem auch das Jesuskind einhüllenden weißen, silbern bestickten Gewande bekleidet; das Gewand ist auf der Brustseite der beiden Gestalten mit je einem goldenen Kreuzchen geziert. Künstler: Kurt Cuba

INTERNATIONALE PARTNERSCHAFTEN:

Shrines of Europe

Am 1. Mai 2004 wurde Mariazell im Rahmen des jährlichen Arbeitstreffens feierlich in die Vereinigung Shrines of Europe (Heiligtümer Europas) aufgenommen.

Diese Arbeitsgemeinschaft wurde 1996 ins Leben gerufen und ist ein Zusammenschluss der europäischen Wallfahrtsstädte Fatima (Portugal), Lourdes (Frankreich), Loreto (Italien), Altötting (Deutschland), Tschenstochau (Polen), Einsiedeln (Schweiz) und Mariazell (Österreich). Ziel der Gemeinschaft ist es, die bedeutendsten Marienwallfahrtsorte Europas den Pilgern der ganzen Welt näher zu bringen sowie gemeinsam die Herausforderungen und Ansprüche an Pilgerstätten im 21. Jahrhundert zu bewältigen.

Städtepartnerschaft Esztergom – Mariazell:

Am 6. Mai 2002 wurde die Städtepartnerschaftsurkunde Esztergom – Mariazell in Ungarn unterzeichnet und beim Festakt am 3. Juni 2002 in Mariazell im Rahmen einer Festmesse in der Basilika sowie eines Festaktes im Pfarrsaal von Mariazell besiegelt.

Neben einer bereits 650 Jahre währenden religiösen Gemeinsamkeit zwischen Esztergom und Mariazell, prägte der ungarische Kardinal Joseph Mindszenty, welcher im Jahre 1975 nach seinem Tod in der Basilika Mariazell beigesetzt und 1991 in seine Heimat nach Ungarn überführt worden war und in der Kathedrale von Esztergom seine letzte Ruhestätte fand, die Zeitgeschichte dieser beiden Städte.

Städtepartnerschaft Altötting – Mariazell:

Am 10. Juni 2016 fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Rathaussaal der Stadtgemeinde Mariazell, die offizielle Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunden statt.

Seit dem Jahre 2004 sind die beiden Städte in der vor nunmehr zwei Jahrzehnten gegründeten Arbeitsgemeinschaft der größten Marienwallfahrtsorte Europas „Shrines of Europe“, zusammen mit Loreto (Italien), Lourdes (Frankreich), Fatima (Portugal) und Czestochowa (Polen) vereint.

In ihren jeweiligen Ansprachen betonten Altöttings Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und Mariazells Bürgermeister Manfred Seebacher ihre große Freude über die offizielle Besiegelung der Städtepartnerschaft und unterzeichneten anschließend, im Beisein der Stadträte der beiden Wallfahrtsorte und weiterer Ehrengäste, die Städtepartnerschaftsurkunden.

Am 16.07.2016 hat der Gegenbesuch der Mariazeller Delegation nach Altötting stattgefunden, wo die Städtepartnerschaft erneut in einem Festakt mit Unterzeichnung der Urkunden besiegelt wurde.

Anreise

Von Wien kommend
erfolgt die Anreise über die Westautobahn A1 bis Ausfahrt St. Pölten Süd.
Dann die B20 (Mariazeller Bundesstraße) 76 km Richtung Süden, entweder über Annaberg und Josefsberg oder aber auch in Freiland von der B20 links auf die B21 abbiegen und über Hohenberg und St. Aegyd durch das Halltal nach Mariazell (ausreichend beschildert).

Variante:
Über die Südautobahn A2 und S6 Semmering Schnellstraße bis Mürzzuschlag, dann über Neuberg und Mürzsteg auf der B21 nach Mariazell.


Von Salzburg kommend
erfolgt die Anreise über die Westautobahn A1 bis Ausfahrt Ybbs, dann B25 bis Scheibbs, von dort zwei Möglichkeiten:

entweder B28 über Wastl am Wald bis zur B20, dann über Annaberg und Josefsberg.
oder B25 weiter bis zum Grubberg und dann B71 über den neu ausgebauten Zellerrain.


Von Graz kommend
erfolgt die Anreise über die A9 Phyrnautobahn Richtung Norden, dann S35 Brucker Schnellstraße und S6 Semmering Schnellstraße bis Ausfahrt Kapfenberg, dann B20 (Mariazeller Bundesstraße) 49 km nach Norden (Wegweiser).

Variante:
S6 bis Ausfahrt St. Marein und dann über den Pogusch nach Turnau und ab Au auf der B20 nach Mariazell.


Routenplaner

Wichtige Information
Im Stadtkern von Mariazell gilt täglich (also auch Samstag und Sonntag) zwischen 9:00 und 16:00 Uhr ganzjährig eine generelle gebührenpflichtige Kurzparkzone mit einer maximalen Parkdauer von 180 Minuten (drei Stunden), die Parkgebühr beträgt 60 Cent pro angefangener halber Stunde.

Zur Bezahlung wurden Parkautomaten aufgestellt – bitte beachten Sie, dass die Automaten nicht wechseln können und auch nicht mit Kredit- oder Bankomatkarten funktionieren – halten Sie daher bitte Kleingeld bereit. Die Überwachung der Regelung erfolgt – sowohl im Ortskern als auch auf den Peripherie-Parkplätzen – von einer privaten Überwachungsfirma.

Überdies haben Sie die Möglichkeit, Ihren PKW in der Parkgarage Mariazell zu einem PKW-Tagestarif von max. € 7,- abzustellen (€ 1,40 pro Stunde, ab der fünften Stunde kostenlos). Von der Garage gelangen Sie zu Fuß in etwa fünf Minuten ins Ortszentrum von Mariazell. In der Parkgarage finden Sie eine Stromtankstelle für zwei Elektrofahrzeuge.
Auf dem Oberdeck der Parkgarage gibt es überdies Abstellplätze auch für Reisebusse.

Beachten Sie bitte, dass die Einfahrt in die Garage ausschließlich von der Bundesstraße B20 aus möglich ist!

Weitere gebührenpflichtige Parkflächen befinden sich:

  • P1 – Parkplatz bei der A1-Tankstelle, Ludwig Leber Straße (Fußweg zur Basilika ca. fünf Minuten)
  • P3 – Parkplatz bei der ehemaligen Fa. Höhn (Fußweg zur Basilika ca. fünf Minuten)
    – 1/2 Stunde: € 0,50
    – 1 Stunde: € 1,00
    – jede weitere 1/2 Stunde: € 0,50
    – Tagesgebühr max. € 5,00
  • P5 – Parkplatz Nähe ehemaliges Hallenbad
    – 1/2 Stunde: € 0,50
    – 1 Stunde: € 1,00
    – jede weitere 1/2 Stunde: € 0,50
    – Tagesgebühr max. € 5,00
  • Parkplatz beim ehemaligen Hallenbad
    – 1/2 Stunde: € 0,50
    – 1 Stunde: € 1,00
    – jede weitere 1/2 Stunde: € 0,50
    – Tagesgebühr max. € 5,00
  • beim Busbahnhof, Ludwig Leber Straße (Fußweg zur Basilika ca. fünf Minuten)
    – 1/2 Stunde: € 0,60
    – 1 Stunde: € 1,20
    – jede weitere 1/2 Stunde: € 0,60
    – Tagesgebühr max. € 8,40
  • beim ehemaligen Europeum oberhalb der A1 Tankstelle (Fußweg zur Basilika ca. fünf Minuten)
    – 1/2 Stunde: € 0,60
    – 1 Stunde: € 1,20
    – jede weitere 1/2 Stunde: € 0,60
    – Tagesgebühr max. € 8,40

Gebührenfreie Parkflächen befinden sich:

  • in der Wiener Straße stadteinwärts bis zum Heimathaus (Fußweg zur Basilika ca. fünf bis zehn Minuten)
  • Wertheimweg (hinter der Feuerwehr) (Fußweg zur Basilika ca. fünf Minuten)
  • Wiener Neustädter Straße / Erzherzog Johann Weg (Fußweg zur Basilika ca. zehn Minuten)
  • beim Spar-Markt (Sesselbahn-Talstation) in St. Sebastian (Fußweg zur Basilika ca. 20 Minuten)

Behindertenparkplätze befinden sich:

  • direkt vor dem Haupteingang in den Vorhof der Basilika (drei PKW-Stellplätze)
  • vor der Apotheke (vis a vis der Kirchenstiege, zwei PKW-Stellplätze)
  • gegenüber der Lebzelterei Mariazellerhof, Grazer Straße 10 (zwei PKW-Stellplätze)
  • Parkplatz beim Postamt (zwei PKW-Stellplätze)
  • Parkplatz oberhalb des Parkdecks P2 (zwei PKW-Stellplätze)

Eine Aus- und Einstiegsstelle für Reisebusse befindet sich:

  • Direkt am Hauptplatz vor dem Hotel Schwarzer Adler

Alle Gäste die bei einem Betrieb nächtigen, der über keinen Parkplatz verfügt, können mit der Gästekarte kostenlos am Parkplatz P3 und P5 parken.

Außerdem gilt im gesamten Ortsgebiet von Mariazell ein Tempolimit von 30 km/h und seit Juli 2014 im Bereich des Hauptplatzes eine „Begegnungszone“ mit einer erlaubten Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h.

Weiters gilt seit dem Jahr 2000 ein Verkehrsleitsystem für Busse und LKW. Fahrzeuge über 7,5 t können den Stadtkern nur durch die Wiener Straße und die Wiener Neustädter Straße stadteinwärts erreichen und über die Grazer Straße stadtauswärts wieder verlassen – für diese Fahrzeuge ist ein Befahren des Hauptplatzes bergauf nicht gestattet.

Um nächtliche Lärmbelästigungen zu reduzieren gilt im Ortsgebiet weiters ein generelles Fahrverbot für einspurige KFZ zwischen 22:00 und 6:00 Uhr.

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